Führungsanalyse

 

Erstaunen kann man sich bei einem Rundgang durch die Weimarer Altstadt vielerorts. Gemeinsam mit Stadtführer Jürgen Bens gehe ich durch die schmalen Gassen, über die alten Kopfsteinpflaster. Begeistert erzählt mir der 50-Jährige auf dem zweistündigen Rundgang von großen historischen Namen, die die Stadt seit Jahrhunderten geprägt haben, macht die Geschichte in seinen Erzählungen und Anekdoten lebendig. Der Rundgang durch die 66.000-Einwohnerstadt führt uns zur Herzogin Anna Amalia Bibliothek, über denJacobsfriedhof mit der Schillergruft, in urige Gärten mit Gingko-Bäumen, zur Stadtkirche Peter und Paul mit dem dreiflügligen Altar von Lucas Cranach d.Ä.und vorbei an dem wohl bekanntesten Denkmal Weimars, dem Goethe-Schiller-Denkmal auf dem Theaterplatz. Vor dem Wohnhaus von Johann Wolfgang von Goethe und dem angrenzenden Goethe-Nationalmuseum lausche ich dem Stadtführer, der Goethe- Gedichte rezitiert und tauche ein in die Zeit, in derGoethe und Schiller das kulturelle Leben Weimars prägten. Die Universitätsstadt war eine Oase für Dichter und Denker zwischen Klassik und Moderne. Die UNESCO zeichnete Weimars Dichterhäuser, Parks und Schlösser mit dem Titel Welterbe aus. Die Historie, die in Weimar bis heute erlebbar ist, lässt mich unermüdlich erstaunen. Dank den Geschichten des Stadtführers Jürgen Bens. 

 

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